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Programmieren von MissioSoftWer hätte geahnt, daß ein neues missionarisches Konzept so schnell Fuß fasst, es gilt, "offene Türen" einzurennen. Der Computer ist in die Häuser eingezogen und wartet auf "Input". Die Statistik spricht davon, daß fast jeder Haushalt bereits ein solches Gerät hat. Wie uns die Erfahrung lehrt, sind Menschen bereit, eine Diskette oder CD-ROM mit christlichem Inhalt anzunehmen und auf ihrer Platte zu installieren. Der Mensch von Heute kann über Computersoftware mit dem Evangelium erreicht werden.Zwar braucht es für einen lebendigen Glauben in Jesus Christus keinen Computer, auch keine Computermission. Wer mit seinem Munde bekennt, daß Jesus der Herr ist, und in seinem Herzen glaubt, daß ihn Gott von den Toten auferweckt hat, der wird gerettet werden (Römer 10, 9). In einer Zeit des Individualismus (um nicht zu sagen Egoismus) findet man aber viele Menschen hinter den Computern, die nicht wissen, wie sie den anrufen sollen, an den sie nicht glauben. Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger? (Römer 10,14) Um Computerfreaks mit der froh- und freimachenden Botschaft unseres
Herrn und Heilands Jesus Christus zu erreichen, müssen wir uns etwas
einfallen lassen, denn es gibt auf dem deutschen Markt nur wenig christliche
Software und diese ist zum Teil recht teuer und nicht missionarisch einsetzbar.
Programmierer von MissioSoft gesuchtWelcher Programmierer macht es sich zur Aufgabe, christliche Software mit missionarischen Inhalten herzustellen? Gott hat Interesse an ComputerFreaks, deshalb ist es wichtig, daß sich Programmierer für Jesus finden lassen. Wo sind die Programmierer, die sich schon eine "goldene Nase" mit einem normalen Adventure verdient haben und jetzt ihre Gaben für Gott einsetzen wollen?In Übertragung des Wortes Römer 10 Vers 17 kann man dann behaupten: Der Glaube kommt aus dem Computer...
Die von Computermission verwendeten Programme stammen aus dem PD-, Free- oder Sharewarepool. Einige Programmierer stellen ihre Programme zur Verfügung, andere haben ihr Programm speziell für diesen Zweck erstellt. Als Anregung für weitere Programmierer, die es sich zur Aufgabe machen wollen, christliche Software mit missionarischen Inhalten herzustellen, soll die folgende Ideensammlung dienen. Adressat: Der Spielefreak1. Vielleicht wäre ein Spiel zu kreieren: Die Reise des Apostels Paulus nach Rom. Der Spieler hat dort die Möglichkeit, verschiedene Wege zu gehen. Geht er falsch, landet er vielleicht in Afrika und wird von Kanibalen vertilgt (hat es damals sicher noch gegeben). Wird eine solche Story spannend und in eine schöne Grafik gepackt, wird sie sicher von vielen Computerusern gespielt.2. In einer Art Labyrinth könnte man Johannes den Täufer in die Wüste schicken, der Spieler identifizert sich mit Hans und muß den Rückweg herausfinden. 3. Ein Computerhacker kommt mit etlichen Passwörtern in die wohlgehütete Area einer Datenbank (Offenbarung). Beim Lesen merkt er, daß er einen Interpreter braucht. Begeistert liest er weiter, ihm wird klar, daß dieser Interpreter ein Geist (der Heilige Geist) sein muß; er läßt sich mit dieser Macht (Gott) ein und wird verändert. Jetzt muß er erleben, daß sich seine Freunde gegen ihn stellen. Im (Glaubens) Kampf besiegt er die Mächte der Finsternis mit dem Schwert. Wenn er in Sünde fällt, besser, die Sünde fällt über ihn (zugeschleimt), muß er sich vom Blut reinigen lassen. Letztlich beamt Jesus ihn in sein Reich, mit Schlüsseln der Erkenntnis erreicht er schließlich den Ruheplatz des ewigen Lebens, das himmlische Jerusalem (Offb. 21). 4. Eine andere Idee wäre: John Bunjans Pilgerreise modernisieren. Nur ein Leben
Eine Richtung
Adressat: Der ComputeranwenderFür den normalen Anwender würden sich sicher Programme und Tools anbieten, die das Computerleben vereinfachen könnten. Hier dürfte, in den Beschreibungen, der Programmierer zeugnishaft einflechten, mit welcher Motivation er das Programm geschrieben hat.Jeder Programmierer hat die Freiheit, sein Programm als Shareware anzubieten. D. h.: wenn dem Anwender das Programm gefällt, kann er einen Obolus an die Adresse des Programmierers abführen. Adressat: Der ComputerleserViele Zeitgenossen lesen keine Bücher mehr. Könnte in Absprache mit christlichen Verlagen gute Literatur eingescannt werden, wären sicher etliche Leser zu gewinnen; nebenbei könnten Blinde mit Braille- oder Sprachausgabe davon profitieren.
Was nun? Für Freunde und Mitarbeiter erscheint ein Rundbrief in dem über Projekte und Ergebnisse berichtet wird. Bei Interesse bitte anfordern. Rechte
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